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Sonnenenergie im Landkreis Fürth:

Solarstrom von der Dillenbergschule

Sunline lieferte und montierte fast 300 Quadratmeter Solarmodule auf dem Schuldach in Cadolzburg / Landrat begeistert / „Schulen und öffentliche Gebäude oft sehr gut geeignet“ / Langfristige Pacht ohne eigene Kosten

 

Cadolzburg / Fürth, 13.08.2008 – Fürths Landrat Matthias Dießl war sichtlich begeistert, als er gemeinsam mit Sunline-Projektingenieur Markolf Schramm aufs Dach der landkreiseigenen Dillenbergschule in Cadolzburg kletterte. Knapp 300 Quadratmeter Solarmodule stehen seit Kurzem auf der Bildungseinrichtung: Eine Photovoltaik-Anlage, die bei voller Sonne 30 Kilowatt Ökostrom produziert. „Der Landkreis Fürth geht damit wieder mit gutem Beispiel voran und nutzt konsequent alternative Energiequellen“, erläuterte Landrat Matthias Dießl.

Denn auch auf einer anderen Schule im Kreis – und nicht zu vergessen auf dem Landratsamt Zirndorf – wird Sonnenstrom produziert.

„Die PV-Anlage hier in Cadolzburg sollte in normalen Jahren etwa 28.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Der Besitzer der Schule, also der Kreis, bekommt über 20 Jahre lang Pacht, denn so lange erhält der Investor eine durch das Bundesgesetz EEG garantierte, erhöhte Einspeisevergütung“: So erklärte Markolf Schramm, wie die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Solarstromproduzent funktioniert.

Die Sunline AG ist als Fachgroßhändler und Systemanbieter im „Fall Cadolzburg“ nur Mittler zwischen dem Landkreis und dem Investor für die Pachtzahlungen. Die PV-Anlage selbst wird von Sunline im Auftrag des Investors errichtet, in Betrieb genommen und gewartet.

Laut Sunline-Mann Schramm bietet es sich für Besitzer von Gebäuden geradezu an, mit Solarfirmen zusammen zu arbeiten und ihre flachen oder schrägen Dächer für PV-Anlagen zur Verfügung zu stellen: „Ihnen entstehen keine Kosten – und die Sonne garantiert langfristige Einnahmen sowie ein zukunftsge-richtetes Image“ – denn mit Solarstrom vom Dach lasse sich auch trefflich werben.

 

Der Landkreis Fürth als Vorbild

„Wir wollen noch mehr Strom aus Sonnenenergie in das Stromnetz einspeisen“, kündigte der Landrat an und erwähnte, dass zurzeit geprüft werde, welche weiteren kreiseigenen Dächer für Photovoltaikanlagen geeignet sind. „Damit ist der Landkreis Fürth ein wirklicher Vorreiter“, ist aus der Sunline-Chefetage zu hören. Beim Fürther Solarunternehmen mit über 22-jähriger Erfahrung hofft man, dass der Weitblick des Fürther Landratsamts im wahrsten Sinne „breitere Kreise“ zieht. „Aber auch Kommunen oder Unternehmen können ihre Einnahmen ohne Eigenmittel verbessern“, erwähnt Markolf Schramm: Inte-ressierte könnten jederzeit bei der Sunline in Fürth unter 0911-8009295-41 anrufen und sich beraten lassen.








HV-Bericht 2008

Beate Sander,  26. Juli 2008,  Ulm

HV Sunline: Aktionäre belohnen mit 100% Ja-Stimmen die Rückkehr in die Gewinnzone und Ausrichtung auf Solarstrom-Lösungen, -Kraftwerke, -Investments und -Service

Hauptversammlungseindrücke

Die Hauptversammlung in der dafür bestens geeigneten Fürther Stadthalle dauerte am Freitag, 25. Juli, von 14 bis gegen 18 Uhr. Auch Berufstätige sollten die Chance haben, am Aktionärstreffen teilzunehmen – eine kluge Entscheidung, wie die hohe 70-prozentige Beteiligungsquote zeigt. Die Aktionärsversammlung bildete keine Störwiese für Berufskläger bzw. räuberische Aktionäre. Die Rückkehr in die Gewinnzone, die guten Geschäftszahlen für 2007 und der durch einen Rekordauftragsbestand untermauerte verheißungsvolle Ausblick für 2008/09 ließen das Zufriedenheitsbarometer nach oben schnellen. Die von großem Engagement und Leidenschaft geprägten Vorträge von CEO Wolfgang Wismeth und Vorstand Michael Schatz verstärkten den guten Gesamteindruck. Die ersten beiden Redner, Aktionärsschützer Dr. Roland Klose von der DWS und Finanzjournalistin Beate Sander, stellten das Stimmungsbarometer endgültig auf Grün.

Zum besseren Verständnis des Geschäftsmodells von Sunline

 

Die Sunline AG zählt zu Deutschlands Pionieren der Solarbranche. 1986 gründete Gabriele Wismeth, die Gattin des amtierenden Vorstandsvorsitzenden von Sunline, die GWU Solar in Nürnberg, die 2005 mit der Sunline AG verschmolzen wurde und ihr IPO wagte. Das Management vertraute von Beginn an auf die erneuerbaren Energieträger als zukunftsträchtiges Standbein der künftigen Weltenergieversorgung. Zur Vision und zum Leitmotiv der Unternehmenskultur „Power to the People – sonnige Aussichten“ äußert sich Firmenchef Wismeth: „Das Sonnenlicht ist Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten – mehr als nur Wärme in unserer Wohnung oder Strom für diverse Geräte. Alle Vorgänge auf diesem Planeten sind mit einem permanenten Gebrauch von Energie in den verschiedensten Formen verbunden, egal, ob es sich um das Wachstum von Pflanzen oder das Fahren mit einem PKW handelt.“ Der Klimawandel mit seinen bedrohlichen Folgen zeigt, wie zukunftsweisend es war, die Nutzung der Sonnenenergie zum Geschäftsmodell zu machen. Das Fürther Solartechnik-Systemhaus mit seinen fast hundert Mitarbeitern plant, entwickelt, produziert, liefert und installiert unterschiedliche Photovoltaikprodukte. Der Fokus liegt auf einer neuen, voll auf Wachstum ausgerichteten Organisationsstruktur mit vier strategischen Geschäftsfeldern. Dies sind Solarstrom-Lösungen, -Kraftwerke, -Investments und –Service.

Es war ein kluger Schritt, Firmenchef Wolfgang Wismeth - als Vertriebsvorstand Herrn Michael Schatz - zur Seite zu stellen. Vorstand Schatz sorgt für frischen Wind im Unternehmen, und Sunline beginnt nun ordentlich zu ernten, was zuvor gesät wurde. Der Aktienkurs, heimgesucht durch Finanzkrise, Börsencrash und Risikoaversion, spiegelt die erfolgreiche Neuausrichtung noch nicht wider. Sicherlich ist es falsch, jetzt ängstlich seine Sunline-Aktien auf den Markt zu werfen, dagegen langfristig wohl die richtige Entscheidung, seine Aktien zu halten bzw. sich mit Umsicht und Bedacht noch 2008 einen steuerfreien Altbestand aufzubauen.

Das familiengeführte Unternehmen konzentriert sich auf das Auslandsgeschäft, allem voran Spanien, aber auch Tschechien. So bietet der Süden Spaniens mit einer Sonneneinstrahlung von mehr als 1.600 Kilowattstunden je Quadratmeter ideale Voraussetzungen für den Photovoltaikeinsatz. Sunline ist insbesondere in den Regionen Andalusien, Extremadura und den Kanarischen Inseln aktiv. Dazu berichtet CEO Wismeth: „Das Konzept, erstmals mehrere spanische Photovoltaik-Kraftwerke der Megawattklasse in einem Portfolio zu bündeln, sorgt für eine hohe und äußerst stabile Kapitalverzinsung bei gleichzeitig optimaler Risikostreuung.“

 

Auf den Punkt gebracht: Sunline – „Power to the People“

  • Erfolgreicher Pionier im Solarmarkt
  • Aktiv im boomenden Solarenergiemarkt
  • Kernkompetenz: Vertriebs-Know-How
  • Erfolgreiche Internationalisierung
  • Sicherung des mittelfristigen Geschäftsverlaufs durch hohen
    Auftragsbestand (2,0 MW: La Capitanas, 2 ,0 MW: San Juan
    del Porto, 8,5 MW: diverse Parks, alle Projekte in Spanien)
  • Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen ab 2008
  • Sunline-Aktie mit Potenzial
  • Verstärkte Ausrichtung auf die Dünnschichttechnologie

Ein Blick auf Großaufträge von 2007/2008

 

Am 30. Oktober 2007 vermeldete die Sunline AG den Zuschlag für zwei Megawatt-Solarstromprojekte in der spanischen Region Andalusien.

Die beiden Großaufträge haben einen Wert von gut 22 Mio. Euro und sollen noch in diesem Jahr schlüsselfertig sein. Schon im Juni 2007 wurde Sunline beauftragt, in Andalusien einen Solarpark im Wert von 11 Mio. Euro zu errichten.

 

 

Mitte Mai 2008 meldete die Sunline AG einen Rahmenauftrag über 80 Mio. Euro von einem Finanzinvestor für spanische Photovoltaikkraftwerke. Die Vorstände beider Unternehmen unterzeichneten eine langfristige Rahmenvereinbarung über die gemeinsame Errichtung von Solarstromkraftwerken an ertragsstarken Standorten in Südspanien. Die Finanzierung erfolgt über einen Publikumsfonds. Sunline ist für die Planung, Bauleistung und schlüsselfertige Übergabe, sowie die Betriebsführung der Anlagen verantwortlich. Dazu meint Vorstand Michael Schatz: „Spanien ist ein sehr interessanter Photovoltaikmarkt - insbesondere wegen der hohen Einstrahlung und der damit verbundenen Erträge, aber auch aufgrund der weitsichtigen spanischen Förderung. Wir sind stolz darauf, dass wir die Erfahrungen, die wir mit dem Bau von Solarkraftwerken für institutionelle Investoren in Spanien sammeln konnten, nun erstmals in einen Publikumsfonds einbringen können. Die Realisierung der PV-Kraftwerke wird im zweiten Halbjahr 2008 beginnen und bis zum Jahresende 2009 andauern.“

 

 

Ein Blick auf die positiven Geschäftszahlen 2007

Nach den noch enttäuschenden Geschäftszahlen von 2006 geht es offensichtlich aufwärts, wie die sehr guten Finanzzahlen von 2007 zeigen.

  • Bei einem unveränderten Umsatz von 49,8 Mio. Euro erzielte das familiengeführte Unternehmen ein EBIT von +1,5 Mio. Euro nach
    einem Minus von -1,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2006.
  • Der Jahresüberschuss erbrachte 2007 einen Gewinn von +0,9 Mio.
    Euro nach einem Verlust von -2,0 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Damit
    ergibt sich auch ein positives Ergebnis von 0,15 Euro pro Aktie für
    das Geschäftsjahr 2007.
  • Erfreulich ist auch der verbesserte Cashflow von zuvor – 3,3 Mio.
    Euro auf +4,3 Mio. Euro 2007. Bei Abzug der Gesamtinvestitionen
    von 1,4 Mio. Euro, ergibt sich ein Free-Cash-flow von +2,9 Mio. Euro
    nach -4,1 Mio. Euro 2006.
  • Somit war es möglich, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
    in Höhe von 6,2 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro abzubauen und die
    Bilanzstruktur erheblich zu verbessern. Dies wird auch sichtbar an
    der deutlich erhöhten Eigenkapitalquote um 9,8 Prozentpunkte
    auf nunmehr 47,4 %. Das Eigenkapital beträgt nun 12,3 Mio.
    nach 11,4 Mio. Euro.

Trotz global schwieriger Wirtschaftslage: Zuversicht für 2008

Sunline konnte im vergangenen Jahr einige Großprojekte im In- und Ausland akquirieren, sodass der Auftragsbestand auf ein Rekordniveau von über 60 Mio. Euro anstieg. Teilweise laufen die Aufträge bis in das Jahr 2009 hinein. Sunline erwartet auch für 2008 eine positive Geschäftsentwicklung.

Über weitere Projekte wird gegenwärtig verhandelt und ein Aufbau der Geschäftsaktivitäten in Italien und Tschechien eingeleitet.

Neben den Konsumerprodukten wie Solarinselanlagen, -leuchten, -pumpen etc. konzentriert sich Sunline vor allem auf Photovoltaik-Großanlagen zur Stromerzeugung. Die Kraftwerke bilden die tragende Säule des Unternehmens und dürften sich zum Wachstumstreiber entwickeln. Dass es aufwärts geht, zeigt auch die Personalpolitik. Sunline erhöhte seine Beschäftigtenzahl um knapp 25 % von bislang 80 auf nunmehr 99 Mitarbeiter. Dazu ein Kurzkommentar des Vorstands: „Wir wollen mittelfristig die 100 Mio. Euro-Umsatzschwelle deutlich durchbrechen und dabei Gewinnsteigerungen realisieren. Für das laufende Jahr 2008 zielt Sunline auf einen Umsatz von 80 Mio. Euro und eine starke Gewinnsteigerung.“

Ein Zitat von Vorstand Michael Schatz zur Solarstromindustrie:

„Die Energiequelle mit dem größten Potenzial ist die Sonne. Die Energie, die sie liefert, übersteigt den Bedarf der Menschheit vieltausendfach. Die Frage ist nicht mehr: Wird sich die Sonnenenergie durchsetzen? Sondern: Wann wird sie es tun und wo? Beleg dafür sind die enormen Wachstumsraten der PV-Branche in den vergangenen Jahren. Deutschland macht sich mehr und mehr unabhängig von teurer werdenden und umweltschädlichen fossilen Energieimporten ... Im Blickfeld liegt die strategisch bedeutende Region in Südeuropa, insbesondere Spanien. Auch in wichtigen Zukunftsmärkten wie Italien, Griechenland, Zypern, Tschechien und Bulgarien sichern wir uns wichtige Projektrechte. Wir sind zurück. Wir haben den Turnaround gemeistert und bewältigen mit Leidenschaft und Sonnenkraft die Herausforderungen der Zukunft.“


Die wichtigsten Geschäftszahlen 2007 im Vergleich mit 2006
Sunline: Wichtige Finanzzahlen 2006 2007
Umsatzerlöse 49,8 Mio. € 49,8 Mio. €
Operatives Ergebnis (EBIT) -1,6 Mio. € 1,5 Mio. €
EBIT-Rendite in Prozent -3,2 % 3,0 %
Jahresüberschuss/Jahresergebnis -2,0 Mio.€ 0,9 Mio. €
EBT -2,0 Mio. € 1,0 Mio. €
Eigenkapital 11,4 Mio. € 12,3 Mio. €
Eigenkapitalquote 37,5 % 47,4 %
Eigenkapitalrendite -17,5 % 7,3 %
Verbindlichkeiten 17,8 Mio. € 10,7 Mio. €
Cashflow -3,3 Mio. € 4,3 Mio. €
Bilanzsumme 30,3 Mio. € 26,0 Mio. €
Mitarbeiter einschließlich Auszubildende 78 99
EPS -0,32 € 0,15 €

Ein positiver Ausblick 2008: Auftragsbestand > 60 Mio. Euro

Sunline Finanzzahlen 2006 2007 2008 (e) 2009 (e)
Umsatzerlöse 49,8 Mio. € 49,8 Mio. € 80,0 Mio. € 110,0 Mio.€
EBITDA -1,2 Mio. € 1,89 Mio. € 3,30 Mio. € 5,4 Mio. €
EBITDA-Marge in Prozent -2,4 % 3,8 % 4,1 % 4,9 %
Operatives Ergebnis EBIT -1,6 Mio. € 1,5 Mio. € 2,9 Mio. € 3,1 Mio. €
EBIT-Marge in Prozent -3,2 % 2,9 % 3,6 % 4,5 %
Jahresergebniss -2,0 Mio. € 0,9 Mio. € 1,9 Mio. € 3,1 Mio. €
EPS (Gewinn je Aktie) -0,32 € 0,15 € 0,30 € 0,49 €
KGV (Kurs- Gewinn-Verh.) Negativ 23,3 11,7 7,1
Dividende je Aktie 0,0 € 0,0 € 0,0 € 0,0 €

Quellenangabe: Nutzung der Researchstudie GBC AG vom 15. Juli 2008


Glanzlichter und Hoffnungsträger 2007/2008

  • Turnaround im Jahr 2007 erreicht
  • Durchwegs positive Ergebniskennzahlen 2007
  • Großauftrag in Spanien über 80 Mio. Euro erhalten
  • Margensteigerungen mithilfe des neuen Wartungs- und Servicebereichs
  • Günstige Bewertung der Aktie im Solarumfeld mit Kursverdopplungspotenzial bei Zielerreichung, Kursziel 6,40 Euro

Ein Blick auf die HV-Einladung

Die knapp gehaltene, in noch ausreichender Schriftgröße gedruckte HV-Einladung verzichtet auf langatmige „Textwüsten“. Jedoch wird eine Wegebeschreibung für auswärtige Aktionäre vermisst. Vor allem für Bahnreisende, die von Nürnberg aus anreisen, darf der kosten- und zeitsparende Hinweis auf die U-Bahn I, Richtung Hardthöhe, Haltestelle Stadthalle Fürth, nicht fehlen. Auch Informationen wie die Angabe der Ruf-Nr., E-Mail-Adresse und Hinweis auf die Webseite werden vermisst.

Geschäftsbericht mit Highlight, Vision, Mission, Strategie ...

Wie schon 2007 gefällt auch 2008 der übersichtliche und in ansprechender Schriftgröße gedruckte Geschäftsbericht unter dem Slogan „Sunline – die saubere Energie“, aufgelockert durch zahlreiche Abbildungen, Highlight 2007 – Cordoba, Vision, Mission, Strategie, ein interessantes Interview mit dem Vorstand, Informationen zur Aktie sowie ein Glossar am Schluss.

Der Geschäftsbericht geht gezielt auf die Bedürfnisse der Aktionäre ein – zu sehen an den informativen Ausführungen zur Aktie sowie einem umfassenden Glossar zum besseren Verständnis von Photovoltaik!

Unter Vision ist zu lesen: „Power to the people“ – ist zugleich Philosophie, Mission und Vision der Sunline AG. Mit der Produktion, dem Vertrieb und dem Handel von Produkten zur Nutzung der Solarenergie sowie der Umwandlung in Solarstrom arbeiten wir täglich daran, dieses Credo zu erfüllen.“

Sunline-SXT-Solarpumpen für Freizeit, Hobby, Gartenteich

Welcher Gartenbesitzer träumt nicht von einem eigenen Gartenteich? Er weiß aber nicht, wie beim Wasser ohne Stromanschluss das Belüftungsproblem zu bewältigen ist. Die Lösung ist einfach. Die solaren SXT-Pumpsysteme von Sunline in verschiedenen Leistungsstufen eignen sich für zahlreiche Anwendungen. Sie arbeiten ohne Stromkabel und sind deshalb für Bewässerung, Gartenteiche, Springbrunnen, Wasserspeicher und kleine Brunnen ideal. So heißt es aus dem Hause Sunline: „Wenn bewässert, Wasser umgewälzt oder abgepumpt wird oder ein schöner Springbrunnen den Garten aufwerten soll, dann sind Sunline-SXT-Solarpumpen die richtige Lösung. – Wir bieten SXT-Pumpen mit passenden Solarmodulen als optimierte Hobby-Solarpumpsysteme SPP an. Und mit einer Solarbatterie arbeiten diese Sets bei Bedarf auch nachts. – Die Sunline-SXT-Solarpumpen stammen aus deutscher Produktion und wurden von unseren hauseigenen, erfahrenen Entwicklern konzipiert.“

Versammlungsleitung Aufsichtsratschefs Manfred Beck

Der neue Aufsichtsratschef, Rechtsanwalt Manfred Beck, leitet die Hauptversammlung souverän und eröffnete die HV pünktlich um 14 Uhr im Kleinen Sitzungssaal der Fürther Stadthalle. Die HV dauerte offiziell bis gegen 18 Uhr. Herr Beck wählte als Abstimmungsmodus das zeitsparende und deshalb besonders praktische Subtraktionsverfahren und ließ alle Neinstimmen und Enthaltungen in einem Arbeitsgang einsammeln und auszählen.

  • Das erste Präsentationsergebnis betrug bei insgesamt 6.225.000 Stückaktien/Euro 4.347.283 Stückaktien/Euro und damit stolze 69,54 %.

Die Rede von Vorstandschef Wolfgang Wismeth

Der langjährige Vorstandschef Wolfgang Wismeth überzeugte auf der dritten HV mit seinem besonnenen und souveränen Auftritt auch kritische Aktionäre. Nach den enttäuschenden Geschäftszahlen von 2006 stellten die Ergebnisse von 2007 und die strategische Fokussierung auf vier Geschäftsfelder sehr zufrieden. Zudem wecken der positive Ausblick für 2008/09 und insbesondere die noch druckfrische Urkunde für ein Gebrauchsmuster „Gekühlte Module“ (Patentvorstufe, Leistungssteigerung bis zu 15 %) als Alleinstellungsmerkmal große Hoffnungen. So etwas will die auf die Zukunft ausgerichtete Börse hören, um Kurse nach oben zu hieven. Die Aktionäre honorierten den gelungenen Auftritt mit sehr viel Beifall.

Die Rede von Marketing- und Vertriebsvorstand Michael Schatz

Vorstand Michael Schatz überzeugte erneut mit einer rhetorisch geschliffenen, leidenschaftlichen Rede. Seine hohe Motivation und Begeisterung bauten einen Draht auf und sprangen schon wie im letzten Jahr auf das Publikum über. Michael Schatz konzentrierte sich in seiner bemerkenswerten freien Rede auf die strategischen Geschäftsfelder und Kernkompetenzen Solarstrom-Lösungen (Module & Komponenten), Solarstrom-Kraftwerke (Bau von Kraftwerken im In- und Ausland), Solarstrom-Investments (Konzeption von Solarfonds) und Solarstrom-Service (Kundenserivce und Wartung).

Das Hauptversammlungsstenogramm

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2007, des Lageberichts des Vorstandes und des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2007

Wortmeldungen

Insgesamt traten zehn Redner auf. Bemerkenswert ist die Einführungsrede des Aktionärsschützer Dr. Roland Klose, Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz e. V. (DSW). Dr. Klose äußerte Anerkennung zur Arbeit des Vorstands, der Mitarbeiter, der Neuausrichtung des Geschäftsmodells und den guten Geschäftszahlen 2007. Dr. Klose stellte Fragen zur Marktentwicklung in Spanien und Tschechien, zur Einstellungssituation, Motivation und Qualifikation der Mitarbeiter, zum Jahresabschluss, zu den Wettbewerbern und Alleinstellungsmerkmalen sowie zur Abfindung des ausgeschiedenen früheren Vorstands Schumm.

 

Aktionärsrede Beate Sander, Ulm. Ich selbst fand viele lobende Worte zur Manamenent- und Mitarbeiterleistung, zur strategischen Neuausrichtung und bedauerte, dass der Aktienkurs, gebeutelt durch Finanzkrise, Börsencrash und ausgeprägter Risikoaversion seitens der Investoren insbesondere gegenüber Nebenwerten die guten Zukunftschancen von Sunline bislang überhaupt nicht widerspiegelt. Ein dosiertes Aufstocken noch 2008 als steuerfreien Altbestand ist sicherlich für Langzeitanleger die richtige Antwort. Wie üblich, regte ich einige Verbesserungen zur Organisation und zum Inhalt der HV-Einladung an.

Diskussionsrunde – Beantwortung der Fragen

CEO Wolfgang Wismeth, Marketing- und Vertriebsvorstand Schatz und Aufsichtsratchef Beck beantworteten sämtliche Fragen der aufgeführten Redner vollständig, aufrichtig, kompetent, geduldig und dennoch zügig. Nachfragen wurden nur in einem vertretbaren Rahmen gestellt.

Aktuelle Präsenz und Beschlussfassungen

Vom Grundkapital über 6.225.000 Euro, aufgeteilt in 6.225.000 Stückaktien, waren bei der zweiten Präsenzfeststellung 4.347.283 Stückaktien = 69,84 % vertreten. Über eine solch hohe Präsenz von rund 70 % wäre manches DAX-Unternehmen hocherfreut und stolz.

 

2. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjashr 2007

 

Abstimmungs-Ergebnis: 100 % Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen

 

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2007

 

Abstimmungsergebnis: 100 % Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen

 

4. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2008: Rödl & Partner GmbH. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg

 

Abstimmungsergebnis: 100 % Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen

 

5. Beschlussfassung über die verlängerung der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und zu deren Verwendung, einschließlich der Ermächtigung zur Einziehung erworbener eigener Aktien sowie zum Ausschluss des Bezugs- und- Andienungsrechts

 

Abstimmungsergebnis: 99,999 Ja-Stimmen, 500 Nein-Stimmen

Fazit zum Ablauf der Hauptversammlung

Eine Hauptversammlung, in der es in vier von fünf Beschlussfasungen keine einzige Nein-Stimme gab und bei sämtlichen Beschlüssen zusammengerechnet lediglich 500 Gegenstimmen zu verzeichnen waren, habe ich noch nie erlebt.

Zum letztendlich so guten Stimmungsbarometer auf dieser dritten Sunline-Hauptversammlung trugen neben den Hauptakteuren auch die reichhaltige und besonders schmackhafte Bewirtung bei, wie sie die Stadthalle Fürth in sehr angenehmer Atmosphäre bot. Vorstand und Aufsichtsrat schirmten sich nicht ab, sondern waren auch nach Veranstaltungsschluss zu Gesprächen mit den Aktionären bereit. Die erfolgreiche Sunline Hauptversammlung dauerte offiziell von 14 bis kurz vor 18 Uhr.


Die wichtigsten Kennziffern von SUNLINE (WKN A0B MP0) unter Auswertung der Datendatei von BÖRSE ONLINE, 22. Juli 2008:

Branche: Solarstromindustrie, Schwerpunkt Großprojekte in Spanien

Börsenlisting: M:access Börse München und Open Market (Entry Standard)

Börsenwert: 24 Mio. €

Streubesitz: 30,5 % (69,5 % im Besitz der Familie Wismeth)

Eigenkapitalquote: 47,4 %

Buchwert je Aktie: 1,98 €

Cashflow: 0,68 € pro Aktie

KGV: 18,6 für 2009 (nach 34 für 2008 und damit faire Bewertung)

Ergebnis je Aktie: 2006: -0,32 €, 2007: +0,15 €, 2008 (e): +0,17 €, 2009 (e): +0,20€

52-Wochen-Hoch/Tief: 6,30 € / 3,25 €

Kursentwicklung 2008: -27 %

Aktueller Kurs (24. Juli 2008): 3,80€

Dividende: 0,0 € Dividendenrendite: 0,0 %

Einschätzung: Aufgrund der deutlich verbesserten Geschäftszahlen 2007 im Vergleich zu den enttäuschenden Ergebnissen 2006, einer vielversprechenden Neuausrichtung und einer zuversichtlich stimmenden, positiven Prognose für 2008/2009 ein intteressantes Langzeitinvestment für risikobewusste Investoren insbesondere wegen der Großprojekte in Spanien

Analystenbeurteilung vom 15. Juli 2008: Felix Gode und Manuel Hölzle von GBC: Empfehlung "Kaufen" mit Kursziel von 6,40 Euro binnen zwölf Monaten

 

Beate Sander

Börsenbuch- und Wirtschaftsbuchautorin, Finanzjournalistin

0731-265996, Pommernweg 55, 89075 Ulm

E-Mail-Adressen: Beate.Sander@gmx.de und Beate.S.Sander@t-online.de


















Pressemitteilung:

15.07.2008

Ein Beitrag von Wraneschitz


Ein Produkt für (fast) jeden Gartenteich:

 

Springbrunnen und Wasser überall

 

SXT-Solarpumpen der Sunline AG sorgen für Atmosphäre im Gartenteich / Deutsche Fertigung + Entwicklung / Sunline: für jeden Einsatzfall die passende Solarpumpe

 

Fürth, 15.07.2008 – Immer wenn es Sommer wird, kommt bei vielen Gartenbesitzern der Wunsch nach einem eigenen Gartenteich wieder hoch. Doch oft gibt es da ein kleines Problem: Kein Stromanschluss auf der eigenen Scholle, um dem Wasser die nötige Belüftung zu verschaffen. Die Lösung: Solare Pumpsysteme. Bereits seit weit über 20 Jahren sind die kleinen, grünen SXT-Pumpen von Sunline auf dem Markt und im Garten-Einsatz bewährt.

 

Die SXT-Solarpumpen verschiedener Leistungsstufen von Sunline kennen viele Anwendungsfälle in Freizeit, Hobby, Garten. Und sie arbeiten immer ohne Stromkabel: Optimal also gerade für Gartenteiche, zur Wasserversorgung oder für kleine Brunnen. „Wenn bewässert werden soll, Wasser umgewälzt oder abgepumpt, oder wenn einfach ein schöner Springbrunnen den Garten aufwerten soll, dann sind Sunline-SXT-Solarpumpen immer die richtige Lösung“, erläutert Heinz Turbanisch, Entwickler bei der der Fürther Sunline AG.

 

Sunline-Solarpumpen: Auch als ausgereiftes Komplett-System

Mit elektronischem, also verschleißfreiem Antrieb; für maximal 1.000 Liter Wasserdurchsatz pro Stunde und Förderhöhen bis zu drei Metern: „Wir bieten Sunline SXT-Pumpen mit passenden Solarmodulen als optimierte Hobby-Solarpumpsysteme SPP an. Und mit einer Solarbatterie arbeiten diese Sets bei Bedarf auch nachts“, heißt es aus dem Hause Sunline.

 

„Die Sunline SXT Solarpumpen stammen aus deutscher Produktion, und wurden von unseren hauseigenen, erfahrenen Entwicklern konzipiert“, weist die Sunline-Chefetage auf den volkswirtschaftlichen Nutzen der umweltfreundlichen Pumpen ohne Stromnetz-Kabel hin. Erhältlich seien Sunline SXT Solarpumpen im gut sortierten Solar-Fachhandel.

 

Die Technik der Sunline-SXT-Pumpen

Die auch optisch „grüne“ Sunline-SXT-Solarpumpenreihe zeichnet aus:

 

> der sehr geringe Strombedarf. Das heißt: Hohe Fördermenge schon bei kleiner Solarfläche.

 

> die guten Anlaufwerte. Sunline SXT Solarpumpen arbeiten bereits bei niedriger Solarstrahlung und auch bei bewölktem Himmel.

 

„Wir haben für jede Anwendung die passende Sunline-Solarpumpe“ ergänzt Sunline-Entwickler Turbanisch: „Ob für Springbrunnen, Gartenteich, Wasserspeicher oder Bewässerung: Der Gartenbesitzer findet im Hobby- und Garten-Solarpumpen-Programm der Sunline AG die passende Lösung. Mit elektronischen Solarpumpen, Saugpumpen sowie dem einzigartigen >Solar-Widder< haben wir ein umfassendes Pumpenangebot.“

 

Sunline AG

Die Sunline AG – gegründet im Jahr 1986 – gehört zu den Pionieren der Solarbranche in Deutschland. Mit dem Slogan „Power to the People“ ist Sunline zum einen Fachgroßhändler für Sonnenstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Zum anderen plant, baut und übernimmt das Unternehmen auch die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken im In- und Ausland. Die Gesellschaft hat mehrere Anlagen der Megawattklasse in Deutschland und Spanien im Auftrag institutioneller Investoren erfolgreich realisiert. Sunline ist seit 2005 an der Börse (XETRA und M:access) notiert (ISIN DE000A0BMP00). Derzeit beschäftigt Sunline über rund 90 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete Sunline einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro sowie positive Ergebnisse.

 

SUNLINE AG

Vorstand: Wolfgang Wismeth; Michael Schatz - Aufsichtsratsvorsitzender: Manfred Beck

Tel: +49-911-791019-0 Fax: +49-911-791019-17 Email: info@sunline.de

Hans-Vogel-Straße 22 90765 Fürth - Germany Internet: www.sunline.de

Geschäftssitz: 90765 Fürth - Registergericht: Amtsgericht Fürth - Registernummer: HRB 10278

Steuer-Nr.: 218 120 02241 UST-ID.Nr.: DE814461860

ISIN: DE000A0BMP00 WKN: A0BMP0 M-Access Bayerische Börse München

V.i.S.d.P.: Wolfgang Wismeth, Sunline AG, Hans-Vogel-Straße 22, 90765 Fürth




Pressemitteilung:

07.07.2008

Ein Beitrag von Wraneschitz


Erstes Spanien-Großprojekt von SUNLINE AG produziert Solarstrom:

 

Zwei Megawatt am Netz

 

Große Nachführanlage in Spanien in Betrieb / Fürther PV-Systemhaus errichtete als Generalunternehmer nahe Cordoba / Investoren und Fremdkapital aus Spanien / Nächste Inbetriebnahmen stehen an

 
Madrid / Fürth (WW) 7. Juli 2008 Seit dem 10. Juni 2008 ist das erste von der Fürther SUNLINE AG als Generalunternehmer schlüsselfertig errichtete Megawatt-Photovoltaik-Projekt in Spanien am öffentlichen Stromnetz: „Die 1,9-MW-PV-Anlage produziert ab sofort jährlich über 3,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Solarstrom für die Bevölkerung von Espejo bei Cordoba in Spanien“, erklärt SUNLINE-Vertriebsvorstand Michael Schatz.

 
SUNLINE errichtete das Solarkraftwerk im Auftrag spanischer Investoren. „Für die Iberer war gerade unsere langjährige Erfahrung mit dem Bau von Megawattprojekten ein ausschlaggebendes Argument, uns den Auftrag zu geben“, erinnert sich Michael Schatz. Die 10.857 Module wurden auf der Sonne nachgeführten Modulgestellen montiert. Das ca. zehn Hektar große Areal kann trotz PV-Anlage weiter landwirtschaftlich als Ziegenweide genutzt werden. Und – wie Firmengründer und Vorstand Wolfgang Wismeth herausstellt: „Die Anlage ist wieder wunderschön – wie beispielsweise auch das Megawatt-Kraftwerk auf einem Pferdestall in Würzburg.“

 

Dieses SUNLINE-Großprojekt in Spanien war nur der Anfang. Aktuell sind Firmenmitarbeiter dabei, drei weitere Anlagen zu montieren und in Betrieb zu nehmen: „Bald stehen je zwei weitere PV-Kraftwerke mit 1,7 und 1,9 Megawatt nahe Granada zur Inbetriebnahme an“, verrät Vertriebsvorstand Schatz.

 

Das Fürther Solarsystemhaus steckte viel Zeit in die Vorbereitung der ersten Kraftwerke in Spanien: Inzwischen liegen Aufträge im Wert von etwa 100 Mio. Euro vor; die dazu gehörigen 20 Megawatt PV-Anlagen werden in den Jahren 2008 und 2009 am Netz sein.

 

Für die Geldgeber jeweils eine lohnende Investition: So wurde das Kraftwerk in Espejo noch nach dem „alten“ spanischen Solarstrom-Einspeisegesetz genehmigt; die dort festgeschriebene Vergütung pro Kilowattstunde Ökostrom ist sehr lukrativ. Wie das künftige spanische Einspeisegesetz aussehen wird, ist zurzeit noch nicht vollständig klar.

 

Deutsche und chinesische Technik im Einsatz

Die Freilandanlage ist mit Nachführsystemen und Wechselrichtern aus Deutschland sowie Solarmodulen aus der Produktion eines chinesischen Großkonzerns ausgerüstet. SUNLINEs gute und langjährige Kooperation von mit namhaften Solarmodulherstellern aus dem Reich der Mitte sei hier von Vorteil gewesen, berichtet Firmengründer und Vorstand Wolfgang Wismeth.

 

Internationale Zusammenarbeit gab es auch bei der Bauausführung: Die Bauleitung und alle Elektroinstallateure kamen aus Deutschland. Spanische Subunternehmer und Arbeitskräfte wurden in die Ausführung mit eingebunden. „Dieses Projekt war ein sehr erfolgreicher Start für die weiteren Kraftwerke in Spanien“, resümiert Michael Schatz.

 

Sunline AG

Die Sunline AG – gegründet im Jahr 1986 – gehört zu den Pionieren der Solarbranche in Deutschland. Mit dem Slogan „Power to the People“ ist Sunline zum einen Fachgroßhändler für Sonnenstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Zum anderen plant, baut und übernimmt das Unternehmen auch die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken im In- und Ausland. Die Gesellschaft hat mehrere Anlagen der Megawattklasse in Deutschland und Spanien im Auftrag institutioneller Investoren erfolgreich realisiert. Sunline ist seit 2005 an der Börse (XETRA und M:access) notiert (ISIN DE000A0BMP00). Derzeit beschäftigt Sunline über rund 90 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete Sunline einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro sowie positive Ergebnisse.

 

SUNLINE AG

Vorstand: Wolfgang Wismeth; Michael Schatz - Aufsichtsratsvorsitzender: Manfred Beck

Tel: +49-911-791019-0 Fax: +49-911-791019-17 Email: info@sunline.de

Hans-Vogel-Straße 22 90765 Fürth - Germany Internet: www.sunline.de

Geschäftssitz: 90765 Fürth - Registergericht: Amtsgericht Fürth - Registernummer: HRB 10278

Steuer-Nr.: 218 120 02241 UST-ID.Nr.: DE814461860

ISIN: DE000A0BMP00 WKN: A0BMP0 M-Access Bayerische Börse München

V.i.S.d.P.: Wolfgang Wismeth, Sunline AG, Hans-Vogel-Straße 22, 90765 Fürth




Pressemitteilung:

01.08.2007

Ein Beitrag von Wraneschitz


Fürth-Atzenhof, 4. August 2007 (WW) – Direkt vor dem Betriebs- und Lagergebäude der Sunline AG, Flugplatzstraße 90 am ehemaligen Flugplatz Atzenhof, findet am Samstag, 4. August, zwischen 10 und 18 Uhr der Solartag Fürth statt:

„Ein Tag für die ganze Familie“, meint Organisatorin Angelika Schäff von Umweltamt der Stadtverwaltung. Zur Anfahrt empfiehlt sie die Buslinie 179, Haltestelle „Atzenhof/Flugplatz“.

„Sicherlich wird der in Airbrush-Technik bemalte Sunline- Truck eine der Attraktionen des Solartages werden, meint Wolfgang Wismeth vom Fürther Solarsystemhaus Sunline AG. Doch insgesamt wird Sonniges an 17 Ständen auf dem für den Durchgangsverkehr gesperrten Platz geboten: Speziell der Nachwuchs wird begeistert sein, meinen Schäff und Wismeth übereinstimmend. Doch nicht nur der: Angefangen von einer Kindermärchenmalstunde über „Solarboote bauen mit solid“, eine Elektro-Trial-Motorradshow bis zum Solarflohmarkt von Sunline ist für alle Altersgruppen etwas dabei.

So sind die Kunstwerke zu bestaunen und (zu Gunsten der Schule) zu kaufen, die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Pfisterstraße unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ gestaltet haben.

Neben Gehörschmaus - Musik von drei verschiedenen Gruppen - ist für das leibliche Wohl gesorgt. Wer etwas für die körperliche Fitness tun will, kann um 12 und 14 Uhr geführt zum Energieberg Atzenhof, sowie zwischen von 12 bis 15 Uhr stündlich zur Golfplatz-Photovoltaik-Anlage wandern: Die beiden Megawatt-Solarstromprojekte wurden von Sunline geplant und errichtet.

Um 17:30 Uhr werden Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und Sunline-Vorstand Wolfgang Wismeth gemeinsam Glücksfeer spielen: Wer die richtige Antwort auf eine heiße Frage weiß, kann kostenlos mitraten und gewinnen.

Das komplette Programm des Solartages Fürth steht im Internet unter www.1000-jahre-fuerth.de.




Pressemitteilung:

24.07.2007

Ein Beitrag von Sunline


Sunline verstärkt Führungsteam im kaufmännischen Bereich ab 1. August 2007:

Neubesetzung des Ressorts Finanz- und Rechnungswesen bei Sunline AG

Fürth, im Juli 2007 (WW) – Der erfahrene Diplom-Betriebswirt (FH) Dieter von Sales verstärkt ab 1.8.2007 das Führungsteam des Fürther Solarsystemhauses SUNLINE AG: Der 55-Jährige wird bei Sunline die Abteilung „Finanzen, Rechnungswesen und Controlling“ leiten.

„Wir haben bei der Auswahl des Mitarbeiters auf dessen große, langjährige Erfahrung gesetzt“ begründet Vorstand Wolfgang Wismeth die Berufung des neuen Finanz- und Rechnunswesenleiters von Sales: „Er wird einen Schwerpunkt auf den Aufbau des Controlling legen“ ergänzt Wismeth und verweist auf die jahrzehntelange, ausgewiesen erfolgreiche Tätigkeit des Diplom-Betriebswirts (FH). Einige der Stationen im Berufsleben Dieter von Sales’: AEG Hausgeräte Nürnberg, Uvex-Gruppe Fürth; Bolta-Werke Leinburg. In diesen Unternehmungen füllte von Sales erfolgreich die Aufgaben aus, wie er sie nun bei Sunline übernimmt.




Pressemitteilung:

27.06.2007

Ein Beitrag von Wraneschitz/Sunline


Sunline vertritt chinesischen Solarhersteller in Europa

Kooperationsvertrag mit Shenzhen Topray Solar Co. Ltd. unterzeichnet

 

Fürther PV-Systemhaus arbeitet seit Jahren eng mit dem Unternehmen in Nürnbergs Partnerstadt zusammen / Europaweit für den Vertrieb und Kundendienst zustän-dig / Gemeinsame Produktentwicklung vereinbart

Fürth / Shenzhen (China), im Juni 2007 (WWi) – Mit einem Kooperationsvertrag wird die Partnerschaft zwischen dem Fürther Solarssystemhaus SUNLINE AG und SHENZHEN TOPRAY SOLAR Co. Ldt., einem erfolgreichen Hersteller für Solar- Consumerprodukte und Kleinmodule, nochmals intensiviert: Ab sofort übernimmt die Sunline AG europaweit den Vertrieb für Topray- Solar- Produkte sowie den „After Sales Services“ bei bestehenden und neuen Kunden. Bereits seit über 10 Jahren arbeiten die beiden Unternehmen Sunline und Topray Solar partnerschaftlich und erfolgreich zusammen.

„Shenzhen Topray Solar ist spezialisiert auf Insellösungen und Consumerprodukte, angefangen von Solarleuchten bis zu kleinen netzautarken Solarstromsystemen. Mit der Kooperation geht Sunline einen strategisch wichtigen, weiteren Schritt, um das Consumergeschäft auch international voranzubringen“ begründet Sunline-Vertriebsvorstand Michael Schatz die Bedeutung der vertraglich fixierten Zusammenarbeit. Seit mehr als 10 Jahren arbeiten die beiden Unternehmen bei Consumerprodukten sehr gut und erfolgreich zusammen. „Topray ist ein sehr leistungsfähiges Unternehmen mit hohen Zuwachsraten. Im Marktsegment Consumerprodukte realisiert das Unternehmen bereits heute bemerkenswerte gute zweistellige Mio-Umsätze. Hier zählt Topray weltweit schon länger zu den Großen der Branche. So ist das Unternehmen bei bekannten großen amerikanischen Warenhäusern gelistet, unter anderem bei Home Depot und Wal Mart. Auch in Europa beliefert Topray bereits mehrere international tätige Einzelhandelsunternehmen. Diese Kundengruppe wird Sunline intensiv betreuen.

Die Chinesen bauen bei Sunline im Consumer-Markt auf die über 20-jährige Erfahrung. Künftig werde es auch gemeinsame Produktentwicklungen zwischen Topray und Sunline geben. „Die vertrauensvolle Kooperation begann bereits beim ersten Besuch einer Wirtschaftsdelegation aus Nürnberg in Shenzhen vor mehr als 10 Jahren“ erinnert sich Sunline-Gründer Wolfgang Wismeth.

„Preisgünstige Dünnschichtmodule ab Ende 2007“

Für die Zukunft setzt der chinesische Solarhersteller auch auf größere Solarstromanwendungen: Mit ihrer langjährigen Erfahrung bei kleineren Systemen steigt Topray nun in die Serienproduktion von großen 40- bis 60-Watt-Dünnschicht-Photovoltaikmodulen ein. Die ersten Module werden noch im Jahr 2007 verfügbar sein, und dabei wesentlich preiswerter als kristalline Solarmodule.




Pressemitteilung:

20.06.2007

Ein Beitrag von Wraneschitz/Sunline


Sunline installierte für Partner PV-Anlage auf Autohaus:

„Wir hoffen auf viele weitere Dächer von Firmen“

Autozentrum Nopitschstraße mit Vorreiterfunktion / Sunline- Vorstand Wismeth: „Dächer für PV-Anlagen wie geschaffen“ / Nürnbergs Umweltbürgermeister zieht mit / Kommunen schon seit Langem als Dachvermieter aktiv

Nürnberg / Fürth (WW) – Während Kommunen wie die Städte Nürnberg oder Fürth schon lange Zeit Dächer für Photovoltaikanlagen (PVA) vermieten, stehen viele Firmen den solaren Dachaufbauten noch skeptisch gegenüber. Uwe Feser, Chef mehrerer Autohäuser, sieht das anders: Am Nürnberger Autozentrum Nopitschstraße, einem aus der regionalen Feser-Graf-Gruppe, ging am 20. Juni ein Solarstromsystem

mit fast 150 Kilowatt Spitzenleistung (kWp) in Betrieb. Wolfgang Wismeth, Vorstand des Fürther Solarsystemhauses

SUNLINE AG hofft, dass viele andere Unternehmer Fesers Beispiel folgen: „Dächer sind für PV- Anlagen wie geschaffen“, hebt Wismeth hervor.

Zirka 2.000 Quadratmeter (qm) groß sind die Solarmodule auf dem Autohaus. Über 140.000 Kilowattstunden (kWh) Sonnenstrom werden sie jährlich produzieren und so der Umwelt jeweils knapp 35.000 Kilogramm umweltschädliches CO2 ersparen. Außer für das Erdklima ist die PV-Anlage gleichzeitig eine rentable Investion für mehrere Seiten: Die KarstadtQuelle Versicherungen (KQV) legen Geld ihrer Kunden im Rahmen des insgesamt 5.000 kWp großen Solarfonds Süddeutschland für 20 Jahre hier an. Und das Autohaus als Dachvermieter erhält genauso lange sichere Pachteinnahmen. Das bundesdeutsche „Erneuerbare Energien-Gesetz“ EEG garantiert eine über diesen Zeitraum festgelegte Vergütung je kWh Solarstrom durch den Stromnetzbetreiber, in Nürnberg also die N-ERGIE AG.

Betrieben wird die PVA in der Nopitschstraße durch die Nürnberger Welivit New Energy GmbH, kurz WNE. „Die PV-Anlage auf dem Autohaus liefert Ökostrom für 40 Haushalte“, rechnet WNE-Geschäftsführer Dr. Clemens Bloß vor. Das KQVTochterunternehmen WNE kümmert sich auch um deren weitere sonnige Investitionen: Eine davon ist kurz vor der Fußball- WM auf dem Franken-Stadion Nürnberg in Betrieb gegangen. Sogar Nürnbergs Umweltbürgermeister Dr. Klemens Gsell nahm sich die Zeit und an der Inbetriebnahme teil. Die Stadt ürnberg unterstütze nicht nur durch Vermietung eigener Dachflächen die PV-Entwicklung in der Noris: Das Umweltamt habe eine Solardachbörse ins Leben gerufen, die private und gewerbliche Anbieter von Dachflächen sowie potenzielle Investoren zusammen führen helfe, erläuterte Dr. Gsell. Eine gute Sache, die Sunline-, WNE- und KQV-Vertreter einvernehmlich begrüßten. Innovative Zusammenarbeit – innovatives Anlagenkonzept Nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den mittelständischen Dachvermietern der Feser-Graf-Gruppe mit den Solar- Investoren und -Planern ist bei der PV-Anlage auf dem Autozentrum zukunftsweisend. Um ein möglichst leistungsfähiges Solarsystem auf dem mit vielen Dachgauben und Sheds strukturierten Dach des Gebäudes montieren zu können, haben die Sunline-Ingenieure unterschiedliche Arten von Solarmodulen verwendet. „Eine sehr innovative Anlagenplanung“ bestätigt deshalb auch WNE-Geschäftsführer Harald Sauber den Technikern. Auf den Flachdächern kommen insgesamt 480 Module mit kristallinen Siliziumzellen und höchsten Wirkungsgraden zum Einsatz: Sie leisten 86,4 kWp, wurden auf konventionelle Dachgestelle geschraubt und genau nach Süden ausgerichtet. Die sogenannten Sheddächer, die nach Südwesten geneigt und ziemlich steil sind und die sich bei bestimmtem Sonnenstand teilweise beschatten, stellten eine größere Herausforderung dar. Dafür wurden sogenannte „amorphe Dünnschichtmodule“ mit einer Leistung von 62,1 kWp ausgewählt. Solche Solarstromerzeuger benötigen wegen ihres geringeren Wirkungsgrades zwar mehr Fläche. Sie arbeiten bei Beschattung jedoch wesentlich effektiver als „kristalline Module“. „Wir zeigen damit, dass es auch bei nicht optimal ausgerichteten Dächern gelingt, hocheffiziente PV-Anlagen zu planen und zu errichten“, erläutert Sunline-Vertriebsvorstand Michael Schatz.

Autozentrums-Chef Uwe Feser konnte zu dem Inbetriebnahmetermin nicht nur Umweltbürgermeister Dr. Klemens Gsell, die Geschäftsführer der Welivit New Energy GmbH (WNE), Dr. Clemens Bloß und Harald Sauber, den Vorstand der Karstadt- Quelle Versicherungen (KQV), Dr. Randolf von Estorff oder die Sunline AG-Vorstände Michael Schatz und Wolfgang Wismeth begrüßen: Auch Dr. Daniel von Borries, Finanzvorstand der ERGO-Versicherungsgruppe AG war ins Autohaus an der Nopitschstraße gekommen. ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und mit 77,5% Mehrheitsaktionär der KQV-Gruppe. „Die Anwesenheit Dr. von Borries zeigt, welchen hohen Stellenwert nachhaltige Energiegewinnung für den Versicherungskonzern ERGO hat. Sie würdigt unsere Erfolge, die Solarenergie als Investitionsfeld für die ERGO-Gruppe zu erschließen“, freute sich KQV-Vorstand Dr. von Estorff.




Pressemitteilung:

15.06.2007

www.fuerth.de




Solarbeauftragter Gerdenitsch, welivit-new-energy-Geschäftsführer Bloß und Sparkassenchef Heller (v. re.).
Foto: Mittelsdorf

„Solarpark 1000 Jahre Fürth“ geht an den Start - Sunline ist mit dabei

 

Die Sparkasse Fürth setzt im Jubiläumsjahr der Stadt auf die Nutzung von Sonnenenergie. Zum einen mit einer 50- Kilowatt- Photovoltaikanlage, die auf der Sparkassenzentrale installiert wurde. Und zum anderen, indem sie den Fonds „Solarpark 1000 Jahre Fürth“ vermarktet. Ziel ist die Errichtung von Solaranlagen die Fürther Bürgerinnen und Bürger beteiligen können, indem sie Anteile kaufen.

 

Eine Investition, die nicht nur dem Schutz der Umwelt dient, sondern auch Rendite verspricht. Denn der erzeugte Solarstrom wird über 20 Jahre mit 46 bis 50 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Errichtet werden die Anlagen von der welvit new energy. Laut Aussage von Geschäftsführer Clemens Bloß stehen bereits fast 80 Prozent der Standorte fest. Der Solarbeauftragte der Stadt Fürth, Johann Gerdenitsch, der das Projekt initiierte, hofft, dass besonders Unternehmen und Betriebe in der Kleeblattstadt ihre Dächer zur Verfügung stellen, da die Flächen auf kommunalen Gebäuden derzeit weitgehend ausgereizt sind.

 

Der Verkauf der Anteile des Fonds „Solarpark 1000 Jahre Fürth“ startet demnächst. (Quelle: www.fuerth.de)

 

Solarpark 1000 Jahre Fürth GmbH & Co. KG - Kurzexpose als PDF:


kurzexpose_neu.pdf




Pressemitteilung:

08.06.2007

Ein Beitrag von Wraneschitz/Sunline

 

Sunline im Auslandsgeschäft erfolgreich

Erster Großauftrag für Fürther Sunline AG aus Spanien

 

Fürther PV-Systemhaus errichtet als Generalunternehmer 1,9 Megawatt-PV-Anlage für 11 Mio. Euro nahe Cordoba / Investoren und Fremdkapital aus Spanien / Baubeginn sofort; Inbetriebnahme Herbst 2007

 

Madrid / Fürth (WW) – Am 8. Juni 2007 unterschrieben die beiden Vorstände des Fürther Solarssystemhauses SUNLINE AG sowie ihre spanischen Geschäftspartner in Madrid den Generalunternehmervertrag über eine 1,9- Megawatt- Photovoltaikanlage. Sunline wird das große PV- System

in der Nähe von Cordoba schlüsselfertig errichten. Der Netto-Auftragswert liegt bei ca. 11 Millionen Euro.

 

„Für die spanischen Investoren war gerade unsere langjährige Erfahrung mit dem Bau von Megawattprojekten ein ausschlaggebendes Argument, den Auftrag an Sunline zu erteilen“, freut sich Vertriebsvorstand Michael Schatz auf das erste Großprojekt in Spanien. Weitere Aufträge sollen folgen: „Wir sind mit mehreren Projektentwicklern dort in engem und guten Kontakt.“

 

Seit fast einem Jahr bereitet das Fürther Solarsystemhaus mehrere Projekte in Spanien vor. „Diese Zeiten dauern länger als wir erwartet haben und wir es uns wünschen“, erläutert Michael Schatz. Auch dieses Projekt wurde über einen längeren Zeitraum vorbereitet, bevor der Vertrag unterzeichnet werden konnte. Doch jetzt müsse es schnell gehen: „Der Baubeginn ist sofort, denn schon für Herbst 2007 ist die Inbetriebnahme geplant. Unsere zuständigen Projektingenieure und Bauleiter kennen die spanischen Örtlichkeiten bereits“, so dass der enge

zeitliche Rahmen eingehalten werden kann, ist Schatz sicher. Seite 2 – Sunline AG Presseinfo Großauftrag aus Spanien 11. Juni 2007

Für die Geldgeber von Eigen- und Fremdkapital aus Spanien wird sich die Investition lohnen. Die Genehmigung nach dem „alten“ spanischen Solarstrom-Einspeisegesetz liegt vor: Die dort festgeschriebene Vergütung pro Kilowattstunde Ökostrom ist etwas höher als die im aktualisierten Gesetz. „Der spanische Projektentwickler hat zum richtigen Zeitpunkt die Idee vorbereitet und die Anträge gestellt“, erläutert Michael Schatz.

 

Deutsche und chinesische Technik im Einsatz

Die Freilandanlage wird mit Nachführsystemen und Wechselrichtern aus Deutschland sowie Solarmodulen aus der Produktion eines chinesischen Großkonzerns ausgerüstet. Die gute und langjährige Kooperation von Sunline mit namhaften Solarmodulherstellern aus dem Reich der Mitte sei hier von Vorteil, berichtet Firmengründer und Vorstand Wolfgang Wismeth. Internationale Zusammenarbeit ist auch bei der Bauausführung gefragt: Die Bauleitung komme aus Deutschland. Dazu würden spanische Subunternehmer und Arbeitskräfte in die Ausführung mit eingebunden. „Dieses Projekt ist ein guter Start für die angearbeiteten Projekte in Spanien. Es werden weitere folgen“, kündigt Michael Schatz an.




Pressemitteilung:

31.05.2007

Sunline

 

Geschäftszahlen/Bilanz 2006

 

Sunline sieht weiteres deutliches Umsatzwachstum in 2007 und eine deutliche Ergebnisverbesserung

 

Die Sunline AG, Fürth, verzeichnet im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 einen Gesamtumsatz von 50,3 (2005: 39,9) Mio. Euro und damit ein Wachstum von 26 Prozent. Nicht enthalten ist ein Umsatz von 6,4 Mio. Euro aus Aufträgen im Projektgeschäft. Der größte Teil der hierfür benötigten Ware wurde bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr beschafft. Deshalb erhöhten sich unter anderem der Lagerbestand und die Lieferantenverbindlichkeiten. Der Umsatz aus diesem Auftrag wird erst im Geschäftsjahr 2007 ausgewiesen.

Trotz des Umsatzwachstums weist die Sunline AG beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 einen Verlust von 2,01 Mio. Euro aus. Im Geschäftsjahr 2005 wurde dieses Ergebnis mit plus 0,98 Mio. Euro (vor Börseneinführungskosten) ausgewiesen. Der operative Verlust (EBIT) des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt 1,57 Mio. Euro, in 2005 wurde ein operativer Gewinn von 1,31 Mio. (vor Börseneinführungskosten) erwirtschaftet. Das EBITDA für 2006 beträgt minus 1,21 (2005: +1,48 vor Börseneinführungskosten) Mio. Euro.

 

 

Mit über 7 Megawatt Installationsleistung im Jahr 2006 erzielte die Sunline AG im Photovoltaik-Projektgeschäft erstmals einen Umsatz von 29,9 (2005: 7,3) Mio. Euro. In diesem Geschäftsbereich konnte damit deutlich über die Hälfte des Gesamtumsatzes erwirtschaftet und zum Hauptumsatzträger entwickelt werden. Der Umsatz in den Geschäftsbereichen Netzgeschäft (Komponenten und Komplettsysteme) und Consumerprodukte nimmt zusammen mit einem Umsatz von 19,6 (2005: 32,4) Mio. Euro einen Anteil von über einem Drittel ein. Der Geschäftsbereich Solarthermie, der noch einen sehr geringen Anteil am Gesamtumsatz erreicht, konnte erfreulich gesteigert werden.

 

Durch den konsequenten strategischen Eintritt für den Bau von Megawatt-Solaranlagen und der notwendigen Vorbereitung auch im südeuropäischen Ausland im Geschäftsjahr 2006 wurden die Kapazitäten im Management und in der Montage- und Projektabteilung verstärkt. Die Personalaufwendungen einschließlich sozialer Abgaben 2006 stiegen auf 2,90 (2005: 1,55) Mio. Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter zum Jahresende 2006 betrug 78 (2005: 49). Die sonstigen Aufwendungen erhöhten sich in 2006 auf 2,76 (2005: 1,72) Mio. Euro. Zu berücksichtigen sind insbesondere die Zunahme der Aufwendungen für Verwaltung auf 707 (2005: 446) TEuro , für Vertrieb auf 1.138 (2005: 669) TEuro sowie übrige Aufwendungen wie Kursdifferenzen auf 599 (2005: 236) TEuro.

 

Das Jahr 2006 wurde vor allem durch die Professionalisierung der Projekt- und Montageabteilung und durch den Ausbau des Vertriebes und des Managements in Höhe von 1,2 Mio. Euro belastet. Diese Investitionen belasten zwar das Ergebnis in 2006, werden aber für die kommenden Jahre Voraussetzung für das angestrebte Wachstum und die geplanten Erträge, vor allem auch im Ausland, sein. Des Weiteren mindern die Kurssicherungen aufgrund der Risikovorsorge das Ergebnis in Höhe von 599 TEUR. Der nicht realisierte Umsatz aus den Aufträgen in Höhe von 6,4 Mio. Euro fehlt ebenso im Ergebnis.

 

In den ersten fünf Monaten 2007 ist das Projektgeschäft aussichtsreich angelaufen. In Tschechien ist eine 1 Megawatt Solar-Anlage geplant. In Süddeutschland stehen insgesamt 1,8 Megawatt zur Realisierung an. Auftraggeber ist ein institutioneller Investor aus der Versicherungsbranche. Mit diesem strategischen Partner steht auch die Realisierung eines 1,5 Megawatt-Solarkraftwerkes und damit der seit längerem vorbereitete und angestrebte strategisch wichtige operative Eintritt der Sunline AG in den spanischen Markt unmittelbar bevor. Weitere Projekte der Sunline AG in Südeuropa sind in Vorbereitung. Damit wird sich der in 2006 noch geringe Anteil am im Ausland erzielten Umsatz deutlich erhöhen, da hier die Renditen für Solaranlagen höher liegen als in Deutschland und Verhandlungen mit potentiellen Investoren und Vertragspartnern intensiv geführt werden.

 

Das Management der Sunline AG geht insgesamt von einem deutlichen Umsatzwachstum, v.a. im Projektgeschäft, aus. So plant die Sunline AG für das laufende Geschäftsjahr 2007 eine weitere Steigerung des Umsatzes um 40 Prozent auf über 70 Mio. Euro und einem Jahresüberschuss von 1,5 Mio. Euro.

 

Der Geschäftsbericht für 2006 der Sunline AG ist in elektronischer Form auf der firmeneigenen Homepage und ab 29.05. in Druckform erhältlich.




Pressemitteilung:

14.02.2007

Sunline

 

Pro Mobil: Beste Marken 2007

Sunline erzielt 3. Platz in der Kategorie: beste Solaranlagen"

 







Pressemitteilung:

23.01.2007

Ein Beitrag von Wraneschitz/Sunline

 

SUNLINE AG - Jubiläumsjahr endete feierlich:

Saubere Energie seit 20 Jahren

 

Mit Alternativ-Nobelpreisträger Dr. Hermann Scheer, Kabarettist Bernd Regenauer und ca. 500 Gästen / Erstmals verliehen: SUNLINE Solarpreis

 

Ein Festabend in der Stadthalle Fürth am 8.2. war der Höhepunkt zum 20jährigen Firmenjubiläum der SUNLINE AG: Zirka 500 Kunden, Firmenpartner und Freunde feierten mit SUNLINE-Gründerehepaar Gabriele und Wolfgang Wismeth getreu dem Firmenmotto „Power to the People.“

 

Festredner: Dr. Hermann Scheer

Mit Dr. Hermann Scheer, MdB, Träger des Alternativ-Nobelpreises, war einer der weltweit renommiertesten Kämpfer für Klimaschutz bei SUNLINE in Fürth zu Gast. Nur wenige Tage nach Veröffentlichung des Weltklimaberichts durch den UN-Klimaauschuss IPCC stellte der Eurosolar-Präsident und Vorsitzender des >Weltrats für Erneuerbare Energien< klar: „Wir sind bei Energie im Wettlauf mit der Zeit. Doch mit Sonne und Wind sind wir auf der richtigen Seite: Diese Energien kann niemand privatisieren“ plädierte Scheer für eine Zukunft mit den sauberen Umweltenergien.

 

Überhaupt nicht bierernst blickte der Nürnberger Kabarettist Bernd Regenauer auf das Weltklima und die Sonnenenergie; auf Energiekrisen und die Zukunft der Solartechnik: Eine halbe Stunde Lachgarantie. „Wir kennen uns schon seit Stu-dentenzeiten und aus Wackersdorf“, erläuterte Wolfgang Wismeth seine Verbindung mit dem Kabarettisten. Diese gemeinsame Anti-Atom-Geschichte trifft auch auf den Mo-derator des Feier-Abends zu: Die „Stimme Frankens“ Günther Koch führte durch die Veranstaltung.

 

„20 Jahre SUNLINE“ waren für die Firmengründer Gabriele und Wolfgang Wismeth Grund genug, erstmals den SUNLINE-Solarpreis zu verleihen an „Personen und Organisationen, die nicht im Vordergrund stehen.“ Irm Pontenagel ist eine solche Person: Die Ehefrau von Hermann Scheer leiste „als Geschäftsführerin von Eurosolar eine nicht zu beschreibende Arbeit für die Umweltenergien“, heißt es in der Preisbegründung.

 

Mit der KarstadtQuelle Versicherung, kurz KQV, wurde ein Unternehmen ausgezeichnet, „das es geschafft hat, bei seiner Konzern-Mutter das Thema Regenerative Energien auf ein ganz neues Level zu heben“, wie Wolfgang Wismeth und Vorstandskollege Michael Schatz die Preisvergabe begrün-deten. Im Gegenzug versprach KQV-Vorstand Dr. Randolf von Estorff der SUNLINE-AG: „Wir haben noch viel vor gemeinsam mit Euch. Denn mit Solarstromsystemen können wir Ökologie und Ökonomie hervorragend verbinden.“ Für ein Tochterunternehmen der KQV installierte SUNLINE erfolgreich im vergangenen Jahr ein Fünf-Megawatt-Solarstromprojekt auf verschiedenen Dächern.

Dritter SUNLINE-Solarpreisträger ist „Onkel Willi: jetzt bist Du mal dran. Willi Wismeth hat uns von Anfang an und bis heute immer geholfen, wenn Not an Mann war, und das sogar im Ausland. Er stellte sich nie ins Rampenlicht, trotz seiner großen Fachkenntnis als Ingenieur“, hieß es in Wolfgang Wismeths Laudatio.

 

Begeisterndes Rahmenprogramm

Im begeisternden Rahmenprogramm mit Musik vom Conny-Wagner-Sextett – auch ohne den erkrankten Bandleader phantastisch – ragte der sehbehinderte Trompeter Franz Badura heraus, der die Gäste zu Beifallsstürmen hinriss: Badura ist ein Cousin des SUNLINE-Vorstands Wolfgang Wismeth. Nicht zuletzt zeigte die B-Formation „Latein“ der Fürther Tanzschule Streng mit Tochter Tatjana Wismeth einen tollen Auftritt.

 

Sonnenenergie hat Zukunft“ stellte SUNLINE-Vorstand Wismeth zum Abschluss noch einmal klar: In diesem Zusammenhang sei auch die Ausbildung von zurzeit 17 Jugendlichen bei SUNLINE eine wichtige und richtige Investition.

 

Außerdem gesehen u.a.:

Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Solarstadt Fürth; Renate Schmidt, (SPD) frühere Bundesgesundheitsministerin; Gerhard Schärl, (CSU), Bürgermeister von Hohenburg/Opf.; Christian Nowak, Ge-schäftsführer IHK-Gremium Fürth; Dr. Clemens Bloß und Harald Sauber, Geschäftsführer der Welevit New Energy GmbH; Manfred Zischler, Technischer Leiter der infra Fürth GmbH; Johann Gerdenitsch, Leiter des Umweltamts der Stadt Fürth; SUNLINE-Vorstand Michael Schatz; Vertreter vieler Kunden Lieferanten der SUNLINE AG aus dem In- und Ausland.

 




Pressemitteilung:

23.01.2007

 

In Betrieb:

Von Sunline überwachte Solarstrom-Anlagen:

Keine Schäden durch Kyrill - Auch Solar-Pferdestall in Würzburg ohne Probleme / Möglichst 20 Jahre störungsfreier Betrieb angestrebt

 

Während überall in Europa Dächer davonflogen, Carports einstürzten, Menschen starben, meldet die Sunline AG Positives: An keiner vom Fürther Solarsystemanbieter überwachten 127 Solar-stromanlagen gab es Schäden durch den Sturm mit Namen Kyrill.

Sunline-Vorstand Wolfgang Wismeth: „Bei solch großen Umweltkatastrophen zeigt sich, wie wichtig gute Planung und Bauausführung gerade auch bei Umwelt-Energieanlagen sind.“ Photovoltaik- (oder PV-) Anlagen in der Gesamt-Spitzenleistung von 12.189 Kilowatt werden vom Sunline-Logistikzentrum Fürth-Atzenhof aus überwacht. Und größten-teils wurden diese PVA auch vom Sunline-Team projektiert und errichtet. „Viele Sunline-Kunden setzen auch nach der Über-nahme der betriebsfertigen Anlagen auf unsere langjährige Erfahrung“: Wolfgang Wismeth freut sich über die große Resonanz, die das Angebot von Sunline erfährt, die PV-Anlagen per Fernüberwachung von Atzenhof aus über die geplante Betriebszeit von 20 Jahren zu betreuen.

 




Denn 20 Jahre lang wird in Deutschland jede Kilowattstunde (kWh) Solarstrom auf Grund des „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) nach einer vorher festgelegten Einspeisevergütung vergütet. Und mindestens so lange ist für die Betreiber und Investoren ein möglichst störungsfreier Betrieb äußerst wichtig: Keine umweltfreundlich erzeugten kWh Solarstrom und damit auch keine Einnahmen sollen verloren gehen. Als Kunden für diese seit wenigen Jahren angebotene Dienstleistung „Anlagenmonitoring“ hat Sunline unter anderem bereits die Welivit New Energy GmbH gewinnen können, eine Tochter des bekannten Versicherers KarstadtQuelle AG.

Eine PV-Anlage, die das Sunline-Team von Fürth aus fernüberwacht, ist das größte Solardachprojekt in Würzburg mit einer Spitzenleistung von 1.053 Kilowatt: Seit Herbst 2006 speist dieses neue Sonnenkraftwerk auf dem angemieteten Dach der ehemaligen Bundeswehr-Schießanlage Strom ins Netz der Würzburger Stadtwerke. Die Besonderheit: Wo früher Soldaten mit Gewehren übten, trainieren jetzt Reiter ihre Pferde; stehen jetzt Pferdeboxen und Koppeln eines Reitstalls mit Pferdepension. „Die auf dem Dach eingefangene Energiemenge des Solardachs wird ausreichen, um mehr als 250 Haushalte umweltfreundlich mit Strom zu versorgen“, er-läutert Sunline-Vorstand Wolfgang Wismeth.

 




 

Pressemitteilung aus der:

ZfK August 2006
Ein Beitrag von Wraneschitz/Sunline

 

Würzburg / Reitstall mit Solardach

Ehemaliger Bundeswehr-Schießstand mit Photovoltaikanlage

 

Das Fürther Solar-Systemhaus Sunline AG errichtet in der Nähe des Würzburger Flugplatzes seit Mai dieses Jahres die größte Solarstrom-

anlage der unterfränkischen Bezirkshauptstadt. Die Photovoltaik (PV)-

Anlage hat eine Spitzenleistung von gut 1 MW und wird auf dem angemie-

teten Dach der ehemaligen Bundeswehr-Schießanlage montiert. In den ausgedienten Schießbahnen stehen jetzt Pferdeboxen und Koppeln – ein Reitstatt mit Pferdepension ist hier seit Kurzem untergebracht. „Dieses PV-System ist eines der größten Solardächer Bayerns. Und, soweit uns bekannt ist, auch die größte auf einem einzigen Dach montierte PV-Anlage Unterfrankens“, berichtet Sunline-Vorstand Wolfgang Wismeth.

 

Das Unternehmen baut die PV-Anlage im Würzburger Norden als General-

unternehmer im Auftrag der KQV (Karstadt-Quelle-Versicherungen).

Die KQV legt Gelder ihrer Versicherten u.a. im „Solarpark Süddeutschland“ (SPS) an, „dem größten Solarpark Europas auf verteilten Dächern“, wie KQV verlauten lässt. „Das Würzburger PV-Kraftwerk trägt mehr al 20% zu den insgesamt 5000 kWp des Solarparks Süddeutschland bei“, freut sich Sunline-Vorstand Wismeth über die Leistungsfähigkeit der PV-Anlage in der Nähe des bekannten Weinbaugebiets „Würzburger Stein“.

 

Mehr als 300 m lang und gut 80 m breit ist die ehemalige Schießbahn, die mit Betonfertigteilen überdacht ist. Auf dieses Dach werden zz. Aluminium-

gestelle geschraubt, die mit den Solarmodulen bestückt werden. Das Kraft-

werk besteht aus 6372 je ca. 1,5 m² großen Modulen. Dieser fast 10.000 m² einnehmende Solargenerator produziert Gleichstrom, den zwei Wechsel-

richter in „netzkonformen Wechselstrom“ umwandeln, also in normalen Haushaltsstrom. Da die auf dem Dach erzeugte Solarstrommenge im Gebäude nicht komplett verbraucht werden kann, errichtet Sunline eine Trafostation. Sie wird die PV-Anlage bald mit dem Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Würzburg AG verbinden.

 

Wolfgang Wismeth: „Schon im oberpfälzischen Hohenburg haben wir Bunker zu Solarkraftwerken umfunktioniert. Daran sollten alle neuen Besitzer ehemaliger Militärliegenschaften denken.“

 




 

Pressemitteilung:

Ein Beitrag von Wraneschitz/Sunline

 

Solarradler machen Station am Fürther Energieberg

Solarradler von Fürther Energieberg begeistert: Erneuerbare Energien “erfahren”

 

 

Zwei “Männer in den Besten Jahren” sind mit dem Rad von München nach Berlin unterwegs, um “die spannendsten Projekte der Solartechnik Deutschlands unmittelbar zu erfahren”: Auf dieser “Tour de Soleil” strampelten die Beiden am Dienstag Abend auch am Fürther Energieberg Atzenhof vorbei.

 

Hans-Peter Klein und Walter Hasenfuß heißen sie. Und sie haben noch einiges vor sich: Trotz der zurzeit großen Hitze wollen sie 800 km in 11 Tagen schaffen. Am vergangenen Montag brachen sie in der Landeshauptstadt auf – passend zur Tour-de-Soleil-Schirmherrschaft des Bayerischen Grünen-Politikers Jerzy Montag.

 

Für 20. Juli ist die Ankuntft in Berlin geplant: Zurück geht es dann “mit dem Nachtzug. Im ICE wäre für unsere Fahrräder eh kein Platz”, üben die Solarradler milde Kritik an der DB.

 

“Aus reinem Privatinteresse” haben sie auf Radtour gegangen, verrät Hans-Peter Klein: Sein Interesse an Umweltenergien stellt der Münchner auch durch seine Mitarbeit im Beirat einer Bürgersolaranlage unter Beweis.

 

 




 

In Fürth wurden Klein und Hasenfuß von Anette Reichstein begrüßt. Nach einer fränkischen Brotzeit im “Schlachthof” geleitete die SPD-Stadträtin die Beiden dann noch zum Solarberg Atzenhof – mit dem eigenen Drahtesel, versteht sich.

 




 

 

Pressemitteilung aus der:

Süddeutsche Zeitung Nr. 66 BAY vom 07.03.2006
Ein Beitrag von Peter Schmitt

Ökologie und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand

Der Solarberg von Fürth / Aus einer Mülldeponie ist ein umweltpolitisches Vorzeigeobjekt geworden

 

Fürth – Der Weg zur Sonnenenergietankstelle führt über Schutt und Abfälle. Allerdings kann der Spaziergänger, der den 360 Meter hohen Hügel am Main-Donau-Kanal bei Fürth hochwandert, nicht mehr erkennen, worauf er tatsächlich geht. Hier lagerte die Stadt Fürth einst ihren Müll ab. Inzwischen ist Gras darüber gewachsen. Seit drei Jahren bedecken zudem 6000 Solar-

module weite Teile der Abhänge. Von Ost bis West dehnen sie sich aus, um möglichst viel Sonnenenergie aufzunehmen. Als Fürths Oberbürger-

meister Thomas Jung (SPD) die Anlage am Tag vor Weihnachten 2003 in Betrieb gehen ließ, erschien sie ihm als „ein umweltpolitischer Traum, der Wirklichkeit geworden ist“.

 

Eine sehr rentable Vision, wie sich inzwischen herausstellte. Vergangenes Jahr übertraf die Energieausbeute von mehr als einer Million Kilowatt-

stunden Jungs Prognose von 940 000 Kilowattstunden um etliche Prozent. „Dabei war 2005 nur ein durchschnittliches Solarjahr“, sagte Wolfgang Wismeth, dessen Solarunternehmen die Sonnenzellen auf rund 1300 Betonstelzen montiert hat und das einzige auf einer einstigen Müllkippe entstandene Sonnenkraftwerk in Bayern betreibt. Wismeth ist einer der Solarenergiepioniere im Freistaat. Der Betriebswirt aus der Oberpfalz hatte sich in den 80-er Jahren nach Erfahrungen bei Protestaktionen gegen die Wiederaufbereitungsanlage für Kernbrennstäbe bei Wackersdorf für die alternative Energie entschieden. Vergangenes Jahr brachte er seine 1986 in Nürnberg gegründete Firma GWU als Sunline AG an die Börse.